Freddo Cappuccino

Es geht doch nichts über einen Freddo Cappuccino, ein kleines Tonic Water dazu, eine gute Sonnenbrille, hier und da leicht onduliertes Haar, und der Nachmittag vergeht wie im Fluge. Athen, Café Centrale, Juni 2017. 

(Der junge Mann, der seit vier Tagen den Freddo Cappuccino an meinen Tisch bringt, er ist eine unfassbare Schönheit, sprach mich heute beim Weggehen an. Ich würde ja jeden Tag kommen, was ich denn machen würde in Athen. Sehr höflich, nicht aufdringlich, ihm war aufgefallen, dass ich das Café oft besuche. Er erzählte mir von einem Freund, der in Stuttgart lebt, der es jetzt besser hat als er.  Ich wollte ihn etwas trösten und sagen, wie sehr ich Athen mag und seine Freundlichkeit. Ja, meinte er, zu Euch sind wir freundlich, weil Ihr unsere Gäste seid, aber unter uns geht es hart zu. „Malaka“?! Ja, Malaka, ich muss unbedingt die Sprache lernen, man kapiert hier gar nichts, wenn man nur von außen draufschaut.) 

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