Falten, bis der Arzt kommt

Nearly 1000. Sie falten, was das Zeug hält hier im Headquarter der d14  im Stadtteil Kolonaki. Ungefähr 1000 Stück. So viele Journalistinnen und Journalisten werden am Donnerstag hier in der Megaron Musikhalle erwartet, und die vier sehr gut Gelaunten falten die Pressemappen. Noch zwei Tage. Dann geht’s los. Owei.

Im Headquarter der d14  sind lauter junge Leute, die rauchend, Kaffee trinkend und tatsächlich sehr blass die Sache am Laufen halten. Das ist schon sehr beeindruckend, wie hier einmal nicht die Altsäckigkeit für die Kunst  sorgt, sondern ausschließlich junge Leute „am Start“ sind. Maxie, die mir seit Monaten bei meinem Film zur Seite steht und half, wo es nur ging, stand der Stress ins Gesicht geschrieben. Henriette, die ich kurz im EMST traf, war auch ein kleines bisschen blass um die Nase. Ja, die d14 hat in den letzten Monaten unser aller Leben bestimmt. Außenstehende können das vielleicht schwer nachvollziehen. Man muss auch ein bisschen anfällig sein. 

Was ich aber jetzt schon sagen kann, mit den paar Eindrücken aus den letzten beiden Tagen: come to Athens! Dann werdet Ihr alle die tolle Kunst sehen! Es ist, als ob es tausend Städel gäbe, die man entkernt hat, um sie mit Kunst von überall auf der Welt zu füllen. Wirklich von überall. Danke, Adam Szymczyk, für die grandiose Idee. Dankedankedanke. 

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