Fast fertig … 

Wir liegen in den letzten Zügen für den Filmschnitt unseres Blockflötenfilms, Maurice, also Cutter-Maurice, und ich. Es hat ein bisschen länger gedauert, weil wir zwischenzeitlich mal wegen Krankheit unterbrechen mussten, aber das hat dem Film eigentlich ganz gut getan. Heute kam jedenfalls eine Kollegin in den Schnitt. Und wir zeigten ihr einmal den Filmanfang. Die ersten Sekunden. Juchu, unsere Erstseherin! Wir waren voll nervös. Und sie hat sich bei der ersten Einstellung schon so vorgebeugt, die Augen geschärft, verschränkte Arme, kein Ton … dann kam die Musik, Wolfram hat auch wieder so eine megalomane Themenmusik komponiert …

Und dabei scherzen ja immer noch alle, wenn ich von diesem Projekt erzähle. Haha, ein Film über die Blockflöte! Leute, nach dem Film wird das hoffentlich aufhören. Maurice, unser Protagonist, kommt jedenfalls supersympathisch rüber, wir haben aus der Fülle des Materials wirklich die schönsten Sachen heraussuchen können. Und ich hatte selbst auch schon wieder vergessen, was für besondere, wirklich „nerdige“ Sachen wir gefilmt haben. Allein die Episode aus Taiwan: mega! Die Leute sind einfach so fantastisch, Yungtai, aber auch die Truppe um Meng Heng. Morgen werden wir die Montage wohl fertig bekommen, dann machen wir noch ein paar Tage Feinschliff. Dann Texten, Synchro, Postproduktion. Ende des Monats geht der Film an arte. Ich bin echt gespannt. Hoffentlich muss sich keiner im Grab umdrehen. Die Blockflöten-Gemeinde ist ja eine strenge Zunft. Unser Film ist aber nicht so streng. Mit Absicht.

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